Hm...
wer verarscht mich hier...
also erst mal gabs was zu lachen. In den letzten zwei Moanten hatte mich das Finanzamt Ärger gemacht. Mahnungen, Androhung von Zwangsgeld...und das Ergebnis...die müssen mir Geld zahlen.
Hätten sie mich mal nicht gezungen die Steuerklärung abzugeben.
Seit einiger zeit weiß ich, wo ich zuminest am Dezember arbeiten werde. Nix dolles, aber mittelfristig reicht es. Und dann meldet sich heute die Stelle wo ich mich vor Wochen beworben habe. Damals wurds nichts, jetzt könnt ich doch zum 01.12. anfangen, weil sich da wer spontan zu nem Umzug nach Norddeutschland entschied. Pech nennt sich das Pech....grad den anderen Vertrag unterschrieben.
Irgendwie glaub ich da kommen noch mehr Überraschungen.
*mal Wolfa knuddeln muß für ihre lieben Worte*
Nun, es wird ein bißchen klarer. Ich kämpf mich so durch den Nebel...wie passend wo doch jetzt Samhain vor der Tür steht.
Nun ja, ich werd wohl nirgendwo hingehn und feiern...da meine Arbeit fertig werden muß und das Arbeitsleben sich nicht für heidnische Feiern interessiert. Jedenfalls nicht in Hessen.
Allen Freunden von mir mal ne nette Feier wünscht.
Ich bin nu bewußt schwammig...Details gibt es noch nicht...und sie sind auch gar nicht das Thema. Ich bin mich derzeit am wundern.
Von allen seiten kommt Hilfe...und ich fühl mich hilflos. Warum? Bin hin- und hergerissen ob der Möglichkeiten und Pläne. Zwischen den Bindungen, die ich so sehr liebe und brauche und dem Neuen, das da kommen soll. Die Dinge entwickeln sich so, wie ich es wollte...und bin doch (noch?) nicht glücklich.
Grad ist komisch. Dominomäßig...ein Stein löst den nächsten ab...ich sitze da und bekomme das präsentiert, was ich mir so herbei gewünscht hatte. Ja es wird sogar noch was drauf gesetzt...und dennoch...ich bin seltsam...
Später...irgendwann...erzähl ich das näher.
Wenn ich weiß, was ich will.
Vor einer Stunde habe ich mein kleines braunes süßes Meerschwein einschläfern lassen...
männlich, am besten kastriert (weil sonst ich muß zahlen und nicht mag) und möglichst im Raum Darmstadt, Frankfurt.
Ich hätte ja fast eins gekriegt vor zwei Monaten. Da kam mir noch so der Gedanke, wenn eins der beiden Schwestern stirbt wär das ja nicht schlecht...aber ich hats verpennt.
Abschiede gibt es ständig im Leben...
Sich von Freunden nach einem oder mehreren Tagen zu verabschieden ist leichter...
Sich von seinem Wohnort zu verabschieden ist schon schwerer, slebst dann wenn man sich freiwillig entscheidet. Iregndwann vermisst man ihn und es kommen seltsame Gefühle hoch, wenn man wieder in die Nähe kommt. Vor allem...wenn es bedeutsame gab, wichtiges, emotionales, und wegweisendes...
Ich hab immer mal wieder auch Freunde verloren, das sind die unangenehmeren Abschiede. Manche verschwanden einfach (Männer, die heiraten...böse...;-)), anderer verlor man aus den Augen. Weite Entfernungen und zeitliche Diferenzen verträgt und erträgt nicht jeder gleich. Andere wieder hatten einen Unfall...
Auf manche kann man wütend sein, dann ist das leichter mit dem Abschied. Wo nichts ist, nur der bloße Abschied, dann tut es sehr weh. Noch heute trauer ich einem guten alten Freund nach, der mir näher war, als sonst irgendeiner...ein Unfall, kein tödlicher, aber das mit dem erinnern ist nicht mehr so. Und plötzlich hörte ich nichts mehr. Wenn er sich heute noch an mich erinnert, weiß ich überhaupt...wie er es tut?
Andere Abschiede werfen ihre Schatten voraus. Und womöglich weiß man gar nicht, das es einer wird. Ich hatte das Ende des Studiums herbei gesehnt, und als es dann soweit war, vermisste ich es.
Jetzt steht wieder ein Abschied an, an sich nicht überraschend und dennoch unerwartet. Ich habe vier Tiere, zwei davon Meerschweinchen. Sie sind beide fast fünf, ein Alter in dem Krankheiten zu erwarten sind. Aber nicht klammheimlich ein Tumor, den ich einfach übersehen habe. Der mein Tier auch erst stört, als er groß ist, so das mir auffällt, das irgendwas mit ihr ist. Sie geht so komisch.
Noch ist sie bei mir. Sie ist noch so fit und wach, das es schade wäre sie ins Jenseits zu schicken. Aber ich denke mal, in einer Woche, da ist er so groß das er irh richtig weh tut. Dann heißt es Abschied nehemn.
Sie ist meine kleine, braune süße. Warum erwischt es die Süßen zuerst?
Die Bindung ist nicht so stark, das mich wirklich verletzt. Aber gewöhnt hab ich mich an sie. Und was mach ich dann nur mit der zweiten?
Ich fahre gleich ins Tierheim und erkundige mich mal.
Es reicht langsam...
jobmäßig weiß ich immer noch nichts.
Ich trauer meinem jetzigen Job nach, der einfach sang- und klanglos aufhört...
Und mein Körper brütet irgendwas aus. Das geht jetzt schon seit Monaten so und es wird schlimmer. Wohl auch mitbedingt durch die ständige Aufregung und dem nicht nachlassenden Druck...
Und dann rappel ich mich endlich auf, um nen Arzt aufzusuchen...und der erste ist in Urlaub, der zweite ist in Urlaub, der dritte ist weggezogen...und irgendwelche Vertretungen sind werweißwo und ich hat keinen Bock mehr. Gemein gemein...
Schnauze voll...
Typsich für meine Arbeit sind Begriffe, die eigentlich was entspanenndes bezeichnene, im Kontext meiner berufszugehörigkiet jedoch Arbeit bedeutet. Mit fällt dabei dann so insgeheim auf, wie ein leichter Keil der Kommunikationslosigkeit zwischen mir und den Menschen in anderen Berufen besteht: hier geht es um die "Freizeit".
Niemals würde ich mehr für meinen urluab oder eine Urluabsreise das Wort Freizeit verwenden. Denn es bedeutet weder freie Ziet noch Erholung. Nicht das es ncht auch Spaß machen würde. Urlaub aber haben die Heimbewohner. Sie werden von uns begleitet und je nach persönlichem Hilfebedarf geht die Arbeit vom ersten Weckerklingeln (falls er es ist der einen weckt) bis zum endlich abends ins Bett steigen zu können. 6 Tage am Stück 24 Stunden in Bereitschaft. Ist man drin, geht es eigentlich. Es ist ein anderes arbeiten und wenn man Burgen besichtigt oder Museen und schöne Städte wie Dresden, hat man auch was davon (v.a. wenn es keiner der Betüdelten einem vermiest). Schwierig ist das ewige sich zurücknehmen (erst die anderen essen, dann man selber...und das ich wo ich doch so schnell hungrig bin) und natürlich auch hier die Selbstkontrolle. Wir haben da so ein paar, die als einzgen Lebensauftrag das reizen des anderen zu haben scheinen.
Aber es ging...besser als ich dachte. Mein Gott bei zwei Kandidaten dachte ich schon, was wird das mit denen.
Nun ja, jetzt bin ich erst wieder da und kann Sachsen als Urlaubsziel empfehlen. Überall sind Burgen und Schlösser...nur die Erschließung lässt arg zu wünschen übrig.
Ich habs ja befürchtete, habs aber gleichzeitig absichtlich ignoriert. Meine chronische Erschöpfung steuerte geradewegs auf eine Erkrankung zu...und wie ihr Vorläufer ist sie schleppend.
Und was hab ich? Ein schlechtes Gewissen, das meine Kollegen Mehrarbeit haben und Organisationsstreß. Ich war ja irgendwie schon immer so. Arbeit hat Priorität Nummer Eins und wenns mich kaputt macht.
Ich frag mich woher das kommt...die eine Seite ist, es ist mein ein und alles...alles was ich von meinem Leben erwarte, zeigt sich zunächst und immer in meinen beruflichen Zielen. Nicht das ich erwarte reich zu werden (öh nö), aber von Bedeutung ist die Kombination aus sinnvoller Tätigkeit und Existenzsicherung.
Als ich studiert hab, gings ne Weile auch ohne. Als ich früher unglücklich mit meiner Arbeit war, suchte ich mein Heil in spirituellen Zielen. Aber das stellte sich bald als Ersatzbefriedigung raus und die wahre Bedeutung von Arbeit in meinem Leben zeigte sich daraufhin.
Vielleicht hat mein Vater recht. Als meine Eltern vor vier Jahren zu Besuch bei mir waren, sagte er mal zum Thema Familienplanung:"Vielleicht bist du aber auch einer dieser klassischen Sozialarbeiter: Verheiratet mit der Arbeit und im Alter noch im Ehrenamt...und glücklich dabei"
Ich hoffe nur, das es nicht so ist wie es grad aussieht, die Götter mir diese Arbeit weg nehmen würden.
Dann wär ich wohl wie eine Freundin von mir. Krank...