Das hab ich nun davon...
Ich habs ja befürchtete, habs aber gleichzeitig absichtlich ignoriert. Meine chronische Erschöpfung steuerte geradewegs auf eine Erkrankung zu...und wie ihr Vorläufer ist sie schleppend.
Und was hab ich? Ein schlechtes Gewissen, das meine Kollegen Mehrarbeit haben und Organisationsstreß. Ich war ja irgendwie schon immer so. Arbeit hat Priorität Nummer Eins und wenns mich kaputt macht.
Ich frag mich woher das kommt...die eine Seite ist, es ist mein ein und alles...alles was ich von meinem Leben erwarte, zeigt sich zunächst und immer in meinen beruflichen Zielen. Nicht das ich erwarte reich zu werden (öh nö), aber von Bedeutung ist die Kombination aus sinnvoller Tätigkeit und Existenzsicherung.
Als ich studiert hab, gings ne Weile auch ohne. Als ich früher unglücklich mit meiner Arbeit war, suchte ich mein Heil in spirituellen Zielen. Aber das stellte sich bald als Ersatzbefriedigung raus und die wahre Bedeutung von Arbeit in meinem Leben zeigte sich daraufhin.
Vielleicht hat mein Vater recht. Als meine Eltern vor vier Jahren zu Besuch bei mir waren, sagte er mal zum Thema Familienplanung:"Vielleicht bist du aber auch einer dieser klassischen Sozialarbeiter: Verheiratet mit der Arbeit und im Alter noch im Ehrenamt...und glücklich dabei"
Ich hoffe nur, das es nicht so ist wie es grad aussieht, die Götter mir diese Arbeit weg nehmen würden.
Dann wär ich wohl wie eine Freundin von mir. Krank...
Und was hab ich? Ein schlechtes Gewissen, das meine Kollegen Mehrarbeit haben und Organisationsstreß. Ich war ja irgendwie schon immer so. Arbeit hat Priorität Nummer Eins und wenns mich kaputt macht.
Ich frag mich woher das kommt...die eine Seite ist, es ist mein ein und alles...alles was ich von meinem Leben erwarte, zeigt sich zunächst und immer in meinen beruflichen Zielen. Nicht das ich erwarte reich zu werden (öh nö), aber von Bedeutung ist die Kombination aus sinnvoller Tätigkeit und Existenzsicherung.
Als ich studiert hab, gings ne Weile auch ohne. Als ich früher unglücklich mit meiner Arbeit war, suchte ich mein Heil in spirituellen Zielen. Aber das stellte sich bald als Ersatzbefriedigung raus und die wahre Bedeutung von Arbeit in meinem Leben zeigte sich daraufhin.
Vielleicht hat mein Vater recht. Als meine Eltern vor vier Jahren zu Besuch bei mir waren, sagte er mal zum Thema Familienplanung:"Vielleicht bist du aber auch einer dieser klassischen Sozialarbeiter: Verheiratet mit der Arbeit und im Alter noch im Ehrenamt...und glücklich dabei"
Ich hoffe nur, das es nicht so ist wie es grad aussieht, die Götter mir diese Arbeit weg nehmen würden.
Dann wär ich wohl wie eine Freundin von mir. Krank...
Kore - 7. Sep, 17:00
Drachenfrau - 13. Sep, 09:28
Huhu Kore,
da kann ich mich Wolfa nur anschließen.
Du mußt dir selber wichtig sein, gesund sein, dann kannst du auch viel in die Arbeit stecken. Aber das Gleichgewicht muß gewahrt sein. Du mußt dir selber auch wichtig sein!
LG
Drachenfrau
da kann ich mich Wolfa nur anschließen.
Du mußt dir selber wichtig sein, gesund sein, dann kannst du auch viel in die Arbeit stecken. Aber das Gleichgewicht muß gewahrt sein. Du mußt dir selber auch wichtig sein!
LG
Drachenfrau
aaalso: Arbeit ist wichtig. Arbeit sichert die Existenz. Bestätigung in der Arbeit erfüllt das Bedürfnis nach Selbstbestätigung, Anerkennung und Verwirklichung. Ich bin ja selbst so ein kleiner Workaholic ;-).
Aber: Du mußt auf deine Gesundheit achten, damit du deiner Arbeit nachgehen kannst. Deshalb vergiß mal ganz schnell das schlechte Gewissen und kurier dich aus-krank stehst du dir nämlich nur selbst im Wege.
Und ansonsten: Hauptsache du bist glücklich, ob mit der Arbeit, mit einer Familie, mit einem Partner, einem Hasen oder überhaupt - ist doch wurscht ;-))
Ich hoffe, dass ich dich am WE knuddeln kann - alles Liebe Wolfa